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Computernavigierte Implantologie

Die computergestützte Zahnimplantologie ist eine innovative Weiterentwicklung lang erprobter und bewährter Methoden der zahnärztlichen Implantologie.

Das Simplant-Verfahren reduziert die gesamte Behandlung auf wenige Sitzungen. Die tatsächliche Behandlungszeit beträgt in der Regel weniger als eine Stunde für größere Eingriffe.
Durch die hohe Planbarkeit mit Hilfe der Volumentomographie ist nur ein minimal-invasiver chirurgischer Eingriff zum Setzen der Implantate notwendig.
Dieser läuft meist ohne einen einzigen Schnitt ab.

Diese minimalinvasive Methode eignet sich u.a. besonders für Menschen im fortgeschrittenen Alter, da die Belastung für den Patienten auf ein minimum beschränkt wird.


Unterschiede zwischen herkömmlicher und computernavigierter Implantologie

Klassische Implantologie

Computernavigierte Implantologie

Klassische Implantation anhand des klassischen 2D Panorama-Röntgen

Dreidimensionale Planung anhand einer Volumentomografie und eines speziellen Computerprogramms

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Implantation erfolgt freihändig nach aufklappen des Zahnfleisches

Die Implantate werden schablonengeführt eingebracht ohne einen einzigen Schnitt.

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Oftmals braucht es einen Knochenaufbau
(Sinus Lift im Bild)

Durch dreidimensionale Planung am Computer und optimale ausnutzung des Knochens kann ein Aufbau oft vermieden werden.

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Beispiel für einen Ablauf bei Ersetzung einer totalen Unterkieferbezahnung

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6 Schritte zu den festen Zähnen

  1. Diagnostik: Modelle werden angefertigt auf denen die optimale Zahnposition für den späteren Zahnersatz festgelegt werden. Hierbei kann, mit Rücksicht auf Funktion und Ästhetik, auf den Patientenwunsch voll eingegangen werden.
  2. Röntgenschablone: Auf Grundlage der zuvor festgelegten Zahnposition wird die Röntgen- bzw. Scanschablone angefertigt.
  3. Digitalisierung durch Doppelscan: Es werden zwei 3D-Aufnahmen angefertigt. Eine des Patienten und eine der Scan-Schablone. Diese werden dann am Computer synchronisiert.
  4. Behandlungsplanung: Die Implantate werden jetzt virtuell am Computer in die optimale Position gesetzt.
  5. Schablonengeführte Implantation: Anhand der gewonnen Daten wird nun eine Implantationsschablone in zahntechnischen Speziallabors erstellt. Diese ermöglicht die exakte Positionierung der Implantate ohne zuvor Schnitte im Zahnfleisch machen zu müssen.
  6. Vorabanfertigung prothetischer Lösungen: Wegen der hohen Präzision der schablonengeführten Implantation ist es möglich, den festsitzenden, provisorischen Zahnersatz bereits vor der eigentlichen Zahnimplantation anzufertigen und in der gleichen Sitzung einzugliedern. Dies bedeutet: Feste Zähne innerhalb eines Tages!